structura & experientia musicae
Southampton-Würzburg Studies in Eighteenth Century Musical Culture

General Editors: Thomas Irvine (University of Southampton)
Oliver Wiener (University of Würzburg)
Wiebke Thormählen (University of Southampton)

Die Reihe, die in Verbindung des Centre for Eighteenth Century Studies an der University of Southampton und der Würzburger Arbeitsgruppe für Musikkultur des Achtzehnten Jahrhunderts herausgegeben wird, zielt auf die Rekonstruktion von Kulturkonzepten im musikalischen Diskurs des achtzehnten Jahrhunderts. Unter dem Begriffspaar Struktur und Erfahrung öffnet sie sich der Integration ideen-, diskurs- und theoriegeschichtlicher Ansätze mit gattungstheoretischer und musikanalytischer Reflexion.
Bisher sind drei Bände erschienen.

stex Band 3

Band 3

Thomas Irvine, Wiebke Thormählen und Oliver Wiener (Hrsg.)

Musikalisches Denken im Labyrinth der Aufklärung

Wilhelm Heinses Hildegard von Hohenthal

Mainz, 2015, Paperback, XVIII und 210 Seiten
ISBN : 978-3-924522-50-6, Bestell-Nr. ARE 2250
€ 34,80;
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Inhalt, Introduction, Summeries

Heinses erotischer Musikroman Hildegard von Hohenthal beschwört in bemerkenswert durchreflektierter Weise die Diskurse des europäischen Musiklebens kurz vor Ausbruch der französischen Revolution.
Die acht Studien dieses Bandes widmen sich zentralen Gegenständen des vielschichtigen Texts, von der Genese seines Naturbegriffs über den Ausdruck in der Harmonie, die Poetologie und das Geschlecht der Stimme und die Idee des Konzerts bis zur Anatomie des Gehörs.

Mackensen_Wiener De eruditione musica

Band 2

Karsten Mackensen und Oliver Wiener (Hrsg.)

Johann Matthesons und Lorenz Christoph Mizlers Konzeptionen musikalischer Wissenschaft

De eruditione musica (1732) und Dissertatio quod musica scientia sit et pars eruditionis philosophicae (1734/1736)
Mit Übersetzungen und Kommentaren

Mainz, 2011, Paperback, X und 143 Seiten
ISBN : 978-3-924522-35-3, Bestell-Nr. ARE 2235
€ 28,50;
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In der deutschen Frühaufklärung stellte sich das Problem der Verortung musikalischen Wissens im Kontext gelehrten Wissens in neuer Weise. An welchen Wissensformen Musik teilhaben sollte, um nicht an festgefügten Orten in einer traditionellen Topik zu versteinern sondern auch an neuen Formen der Wissensproduktion teilhaben zu können, wurde in unterschiedlicher Weise beantwortet.
Zwei profilierte Antworten werden hier mit der Edition zweier Programmschriften des Hamburger Musikgelehrten Johann Mattheson (De eruditione musica, 1732) und des Leipziger Philosophiestudenten und Bachschülers Lorenz Mizler (Dissertatio 1734) vorgestellt. Während Matthesons breit angelegtes Musik-Konzept auf der Idee der Selbstbildung und einem Methoden-Eklektizismus nach dem Vorbild von Thomasius gründet, zielt Mizlers Entwurf auf die disziplinäre Etablierung eines universitären Faches im Rahmen einer auf mathematischen Erkenntnisgewinn abgestellten Philosophie, wie sie Christian Wolff vertrat. Im Schnittfeld dieser konträr angelegten Entwürfe eröffnet sich eine Vielfalt der Problemstellung von Musik als Wissensfeld, die für das gesamte 18. Jahrhundert bedeutsam bleibt.

Wiener Apolls musikalische Reisen

Band 1

Oliver Wiener

Apolls musikalische Reisen

Zum Verhältnis von System, Text und Narration in Johann Nicolaus Forkels Allgemeiner Geschichte der Musik (1788-1801)

Mainz, 2009, Paperback, 511 Seiten, 23,0 x 16,0 cm
ISBN : 978-3-924522-30-8, Bestell-Nr. ARE 2230
€ 44,50;

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