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Musik vom Mittelrhein

Musik am Mittelrhein

Notenreihe der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte e.V.
am Musikwissenschaftlichen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Diese Notenreihe bringt Erstausgaben, moderne Neuausgaben und Faksimiledrucke unbekannten musikalischen Repertoires des 16. bis 20. Jahrhunderts.

Die vorgelegten Kompositionen haben einen geografischen Bezug zur Mittelrhein-und Rhein-Main-Region. Ihre Edition soll sowohl der musikalischen Praxis dienen als auch der Musikwissenschaft neue Quellen erschließen. Der Schwerpunkt der Reihe liegt zukünftig in Orgel- und geistlicher Vokalmusik. In nächster Zeit sind neben anderen die Veröffentlichung eines Oratoriums von Daniel Bollius und Orgelmusik von Friedrich Lux vorgesehen.

Wenn nicht anders vermerkt, erhalten Sie bei Kammermusik neben der Partitur einen vollständigen Stimmensatz.

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Band 1
Lieder Mainzer Komponisten der Goethezeit
75 Lieder für Sologesang und Pianoforte
herausgegeben und kommentiert von Günter Wagner

ARE 5972, Mainz 2006, € 78,00

Mit Texten (Auswahl) von Matthias Claudius, Johann Friedrich Hugo von Dalberg, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried von Herder, Friedrich von Matthisson,
Walther von der Vogelweide

Mit Kompositionen (Auswahl) von Johann Friedrich Freiherr von Dalberg, Emmerich Joseph Freiherr von Hettersdorf, Heinrich Anton Hoffmann, Johann Georg
Ritter von Rieff, Vincenzo Righini, Johann Franz Xaver Sterkel, Adolph Ganz.

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Band 2

Allemanden, Couranten, Sarabanden und Neue Allemanden,Couranten und Sarabanden
Zwei anonyme Sammlungen für Spinett (1672 und 1674) hrsg. von Christian Meyer, mit ausführlicher Einleitung in deutscher und französischer Sprache

ARE 5926, € 28,00

Es handelt sich um eine Edition zweier Sammlungen für Spinett aus der Musikabteilung der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt (Ms. 17 und 18). Die Sammlungen hatten pädagogischen Charakter und werden mit der Lautenmusik in Verbindung gebracht, die am Darmstädter Hof gepflegt wurde. Man nimmt an, dass sie in Darmstadt selbst, das heißt im Umfeld des Landgrafen Ludwig VI., verfasst wurden; die im Titel angegebenen Jahreszahlen 1672 und 1674 legen die Entstehung auf diese Zeit fest. Was die Musik betrifft, so ist die Zusammenstellung der beiden Bände in einer Zeit anzusiedeln, in der italienische Vorbilder sowohl die Oper als auch die Kirchenmusik bestimmen. Wenngleich der Darmstädter Hof auf diese Weise den italienischen Einflüssen besonders offen gegenübersteht, so macht sich doch im Lauf der 1660er-Jahre unter der Herrschaft Ludwig VI. eine Vorliebe für französische Musik bemerkbar. Die beiden Faszikel aus Darmstadt gehören zu den wenigen Sammlungen von Klaviermusik, die explizit auf die Quelle der Lautenmusik hinweisen.

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Band 3
Friedrich Lux
Streichquartett d-moll, op. 58 hrsg. von Wolfgang Birtel, mit einem Vorwort von Günter Wagner

ARE 5910, € 24,80

Friedrich Lux gehörte zu den profiliertesten Musikern des südwestdeutschen Raumes. Lux wurde 1820 im thüringischen Ruhla als Sohn eines Lehrers und Organisten geboren. Lux folgte 1851 einem Ruf als Kapellmeister an das Mainzer Stadttheater. Höhepunkt seiner musikalischen Karriere wurde das Jahr 1864, als er zum Musikdirektor der "Mainzer Liedertafel" berufen wurde. Ein fortschreitendes Augenleiden zwang ihn 1891, sein Dirigentenamt niederzulegen. Nahezu völlig erblindet, verstarb er 1895 in Mainz.

In seinem kompositorischen Schaffen bildet die Kammermusik eine zahlenmäßig kleine, aber künstlerisch beeindruckende Gruppe, die, aus einem Klaviertrio in cis-Moll (ohne op.) sowie den Streichquartetten op. 58 (d-Moll), op. 87 (C-Dur) und op. 95 (g-Moll) besteht. Lux' groß angelegtes Quartett gehört sicherlich zu jenen Beispielen der spätromantischen Epoche, die trotz deutlicher Einflüsse von Beethoven und Schubert eine bemerkenswerte Eigenständigkeit aufweisen. Die hier vorgelegte Partiturausgabe des Quartetts beruht auf dem 1882 erschienen Erstdruck des Stimmensatzes aus der Edition Peters, Leipzig (Pl.-Nr. 5962). Die autographe Partitur ist verschollen.

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Band 4
Jan Zach (1699/1713 - 1773) Missa solemnis in D-Dur für Soli, Chor und Orchester hrsg. von Norbert Hein
Missa Solemnis in D-Dur, Dedicata Divo Angelo Custodi, für Soli (Sopran, Alt, Tenor, Bass), Chor (Sopran, Alt, Tenor, Bass), zwei Violinen, Viola, zwei Hörner in D, Violone und Basso continuo. Spieldauer 22'.

ARE 5927, € 25,50 Partitur A4.

Lieferbar: Partitur B4, Chorstimmen mit Generalbaßbegleitung, Einzelstimmen

Das Wirken des Komponisten J a n Z a c h ist heute weitgehend unbekannt. 1745 wurde er in Mainz vom Erzbischof und Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein zum Hofkapellmeister ernannt. In Mainz entstand wahrscheinlich die Mehrzahl der geistlichen und weltlichen Werke von Zach. Genaue Angaben zum Umfang seines Werks lassen sich allerdings noch nicht machen, da ein Werkverzeichnis nach wie vor aussteht. Bereits 1756 verlor Zach sein Mainzer Amt oder gab es auf, nachdem er in Streitigkeiten verwickelt war.

Die hier vorgelegte erscheint mit dieser Veröffentlichung zum ersten Mal. Zugleich handelt es sich um die erste Edition einer Messe von Zach in Deutschland überhaupt

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Band 5
Friedrich Lux
Missa brevis et solemnis B-Dur, op. 72
hrsg. von Wolfgang Birtel, mit einem Vorwort von Günter Wagner

ARE 5929, € 32,50

Lieferbar: Partitur B4, Klavierauszug mit Soli- und Chorstimmen, Einzelstimmen

Partitur, Orchesterstimmen und Klavierauszug mit überlegten Soli und Chorstimmen von Michael Millard

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