Orgelmusik
und
Geistliche Musik

Messen
Orgelkompositionen für den Gottesdienst
Orgelmusik unserer Zeit
Geistliche Musik aus Rheinhessen
MISSA PENTATONICA
MISSA PENTATONICA für einstimmige Schola und Orgel von Christian Pfarr,

13 Seiten, DIN A4.

Die Missa Pentatonica versteht sich "ähnlich wie die Missa Serena und die Missa Pastorale " als Einladung an Gemeinden, den Gottesdienst künstlerisch zu bereichern und interessierten Gemeindemitgliedern ein musikalisches Aktionsfeld zu bieten, ohne sie gesangstechnisch und zeitlich zu überfordern.
Dabei ist die Missa Pentatonica durch die Beschränkung auf Introitus und Ordinariumsätze sowie den vergleichsweise geringen Umfang der Gesangspartien besonders als "Einstieg" für eine neu formierte Schola geeignet. Ihre Ausführung ist auch für musikalische Laien problemlos und kurzfristig " wenn auch mit angemessenem Probenaufwand " realisierbar.
Die Gesangseinsätze werden durch die Orgelbegleitung tonal vorbereitet, mit Ausnahme des "Sanctus", das auf dem Ton einsetzt, der mit einer Stimmgabel vorgegeben werden kann. Der Stimmumfang bewegt sich durchgehend in der vom Gesangbuch her vertrauten mittleren Lage.

Die Missa Pentatonica kann bzw. soll in den Abschnitten des Propriums durch Gemeindegesang ergänzt werden.
Wegen der Kürze der Sätze und der Beschränkung auf Kernaussagen des liturgischen Textes ist es auch möglich, auf einen Satz der Schola ein passendes Gemeindelied folgen zu lassen.

MISSA PASTORALE
Christian Pfarr: Missa Pastorale
für einstimmige Schola und Orgel

Die Missa pastorale richtet sich in erster Linie an Gemeinden ohne eigenen mehrstimmigen
Kirchenchor, die mit Hilfe einer bereits bestehenden oder neu zu formierenden Schola die musikalische Gestaltung des Gottesdiensts bereichern möchten. Daneben bietet sich die Messe auch als Repertoireergänzung für größere Chöre an.Die Missa pastorale ist vornehmlich für die Zeit "zwischen den Jahren" gedacht, also etwa vom 2. Weihnachtsfeiertag bis Dreikönig, wenn nach der "Stillen Nacht" die erste festliche Hochstimmung abgeklungen ist, die eigentliche Weihnachtszeit gleichwohl erst begonnen hat. Die Missa pastorale erhebt keinen konzertanten Anspruch, sondern ist für den gottesdienstlichen Gebrauch bestimmt. Die gebotene Kürze der einzelnen Sätze bedingt eine Beschränkung auf die wichtigsten Kernaussagen der liturgischen Textvorlage bzw. deren freie Nachdichtung. Dabei bedeutet die Verwendung lateinisch/griechischer Textpartikel eine bewusste Bezugnahme auf die liturgische Tradition. Auf der musikalischen Ebene verbindet die Missa pastorale traditionelle und moderne, populäre und folkloristische Elemente. Anklänge an orientalische Tonalität sollen daran erinnern, in welcher Weltregion das biblische Heilsgeschehen angesiedelt ist.
Da der "pastorale" Charakter im Wesentlichen auf die Propriumsteile beschränkt bleibt, ist die Verwendung von Ordinariumssätzen der Missa pastorale auch außerhalb der weihnachtlichen Festzeit möglich.
MISSA SERENA
Christian Pfarr - Missa Serena für einstimmige Schola und Orgel
Vorbemerkung
Viele kleinere Kirchengemeinden verfügen über keinen eigenen Kirchenchor, stellen aber bei besonderen Anlässen eine sogenannte "Schola" aus sangeswilligen Gemeindemitgliedern zusammen, die bei Litaneien und Antiphonen den Part des Vorsängers übernimmt. Die Missa serena bietet einer solchen Schola die Möglichkeit, eine komplette Messe aufzuführen.
Die Missa serena versteht sich in erster Linie als geistliche Gebrauchsmusik: Eine Schola lässt sich problemlos aus circa sechs bis zehn Mitgliedern bilden und ist idealerweise gemischt besetzt; eine Orgel steht so gut wie in jeder Kirche. Die Missa serena berücksichtigt einerseits die stimmlichen Möglichkeiten von Laiensängern, entwickelt andererseits ein eigenständiges, durchaus nicht anspruchsloses musikalisches Profil und leistet einen Beitrag zur attraktiven Gestaltung des Gemeindegottes
dienstes:
- Keiner der zehn Teile der Messe ist länger als ein an der entsprechenden Stelle normalerweise vorgesehener Gemeindegesang; die Integration der Missa serena in den Gemeindegottesdienst verlängert somit nicht dessen Gesamtdauer.
- Die musikalische Faktur ist traditionell bis gemäßigt modern. Sofern Elemente aus Blues, Pop usw. eingeflossen sind, beschränken sich diese auf bestimmte tonale und formale Aspekte und klammern die oftmals kritischen Punkte Rhythmik und Phrasierung aus.
- Der Ambitus des Vokalsatzes entspricht der ungeschulten mittleren Stimmlage (und dem Stimmumfang im Gemeindegesangbuch).
- Falls kein instrumentales Vorspiel den Stimmeinsatz leittonartig vorbereitet, erfolgt der Vokaleinsatz grundsätzlich auf dem "Stimmgabelton" A, der vom Leiter oder der Leiterin der Schola ohne größere Umstände vorgegeben werden kann.
- Die Verwendung lateinischer (bzw. griechischer) Textwendungen in den Ordinariumsteilen betont die Verbindung zur liturgischen Tradition. Die Beschränkung auf wesentliche Kernaussagen des Urtextes kommt heutigem (insbesondere auch ökumenischem) Glaubensverständnis entgegen.
- Neben der kompletten Ausführung der Missa serena besteht die Möglichkeit, einzelne Sätze gesondert aufzuführen.

Zur Ausführung

- Bewusst wurde auf verbindliche Tempo- und Dynamik-Vorschriften verzichtet; der Leiter oder die Leiterin der Schola möge hier seiner/ihrer individuellen Auffassung (a-ber zum Beispiel auch der Raumakustik) folgen. Die Vortragsbezeichnungen sind in diesem Kontext eher als Anregungen zu sehen.

- Generell sollten die Tempi - auch unter dem Aspekt der Textverständlichkeit - nicht zu schnell genommen werden. Das gilt besonders für die vom Blues und "psychedelischen" Klangfarben inspirierten Sätze.

- Über die Registrierung der Orgel entscheidet der Organist oder die Organistin nach den örtlichen Gegebenheiten. Sofern nicht anders angegeben, empfiehlt sich die Aus-führung des Basses auf dem Pedal. Sollte nur ein Positiv zur Verfügung stehen, ist auch eine rein manuale Ausführung des Orgelparts möglich.

- "Serenus" bedeutet soviel wie "heiter", "hell", "ausgeglichen".
Insofern sei der Name Missa serena Programm.


DREI MESSEN FüR SCHOLA UND ORGEL CAPPELLA VOCALITAS

ARE 7018

Preis € 10,00

Bei Lieferung mit einer der drei Notenausgaben: € 7,00

Christian Pfarr
DREI MESSEN FüR SCHOLA
UND ORGEL
CAPPELLA VOCALITAS
Orgel:
Andreas Leuck Diese CD ist die Aufnahme zu
den Notenausgaben

MISSA PENTATONICA Are 7598

MISSA PASTORALE Are 7597

MISSA SERENA Are 7596

MISSA PENTATONICA: Track 1-6, Länge: 7:04
Introitus - Kyrie - Gloria - Credo - Sanctus - Agnus Dei

MISSA PASTORALE: Track 7-16, Länge: 10:39
Introitus - Kyrie - Gloria - Versett - Credo -
Offertorium - Sanctus - Agnus Dei - Communio - Ite, missa est

MISSA SERENA: Track 17-26, Länge: 13:29
Introitus - Kyrie - Gloria - Alleluja - Credo -
Offertorium - Sanctus - Agnus Dei - Communio - Ite, missa est

Die Missa Pentatonica, die Missa Pastorale und die Missa Serena streben eine Verbindung von Elementen der Choral- und Kirchenliedtradition mit Gestaltungs- und Ausdrucksformen der klassischen Moderne an. Darüber hinaus hat Christian Pfarr die drei Messen mit Anregungen aus Jazz, Blues und Rock zu einem homogenen, organischen Ganzen geformt, das sowohl künstlerischen Ansprüchen als auch praktischen Anforderungen genügt. Diese orientieren sich - durch bewusste Beschränkung auf einstimmige Laienschola, relativ einfache Orgelbegleitung und geringen Umfang - sowohl an ihrer liturgischen Funktion als auch an den strukturellen Bedingungen insbesondere kleinerer Kirchengemeinden. Die Messen verstehen sich somit als konkretes Angebot, den Gemeindegottesdienst künstlerisch zu bereichern, könnten aber darüber hinaus als ästhetischer Entwurf der kirchenmusikalischen Praxis an der Basis grundsätzlich neue Wege erschließen.

Mitwirkende: Cappella Vocalitas ist das "gemischte" Schwesterprojekt des Mainzer Männer-Vokalensembles The Little Tip. www.thelittletip.de Andreas Leuck ist Musiklehrer, Chorleiter und Organist an St. Peter in Mainz.


Sternenwege
Christian Pfarr: Sternenwege
ARE Edition 7600, 19 Seiten, € 9,00

Weihnachtsbilder für Schola, Sprecher und Orgel
Aufführungsdauer ca. 15 Minuten

MISSA BREVIS

NOTENBEISPIEL 1

Lothar Graap: Missa Brevis
ARE 7599, 10 Seiten, € 9,00

Die hier vorliegende Missa brevis besteht lediglich aus einem Kyrie und Gloria.
Als Grundlage zu dieser Bearbeitung dienten "Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit", Text und Melodie 1537/38
nach "Kyrie fonds Bonitatis" um 950 und "Ehre sei Gott in der Höhe", Straßburg 1524.

Diese Missa brevis richtet sich in erster Linie an Kirchenchöre oder ähnliche Gesangsgruppen, die größere Chorwerke nicht in ihr Repertoire nehmen können.
Bei der hier einstimmig gehaltenen Missa brevis empfiehlt es sich, Frauen- und Männerstimmen gemischt einzusetzen. Tempoangaben und Lautstärken sind jeweils von der Raumakustik abhängig. Das Kyrie in seinen drei Teilen ist ruhig, aber nicht
schleppend zu singen, das Gloria soll frisch und fröhlich musiziert werden.
Der Orgelpart ist nicht als Stütze für
den Chor aufzufassen, sondern der eigenständige Charakter sollte hervorgehoben werden.
Die Missa brevis kann aber auch ebenso nur mit einer Solostimme aufgeführt werden
.


Jan Zach (1699/1713 - 1773)

Missa Solemnis in D-Dur
Dedicata Divo Angelo Custodi
für Soli SATB, Chor SATB,
2 Violinen, Viola, 2 Hörner in D,
Violone, Basso continuo
Spieldauer 22'
Herausgegeben von Norbert Hein
Preise der Ausgabe :
Partitur B4 Euro 34,50
44 Seiten
Partitur A4 Euro 25,50
Chorpartitur mit Generalbaß Euro 7,80
60 Seiten
Jede Einzelstimme Euro 4,--
Violine I
Violine II
Viola
Violone
2 Corni


"Friedrich Lux (1820 - 1895)

Missa brevis et solemnis op 72 für Chor, Solisten und Orchester in der Reihe:
Musik vom Mittelrhein
herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische
Musikgeschichte
Band 5
herausgegeben von Wolfgang Birtel, mit einem Vorwort von Günter Wagner
Klavierauszug von Michael Millard"


Orgelkompositionen für den Gottesdienst.

Notenbeispiele (PDF-Dateien)

Neue Reihe: Musik für Kleinorgeln (Reihe wird fortgesetzt)

Orgelreihe von Lothar Graap
1.) Are 3001
Nun jauchzt dem Herren, alle Welt
Kleine Orgelpartita
8 Seiten A4 quer

2.)Are 3002
Lobe den Herren, den mächtigen König
Kleine Orgelpartita
7 Seiten

3)Are 3003
Fantasie I für Kleinorgel
9 Seiten

4.)Are 3004
Gelobet seist du, Jesu Christ
Choralsuite für Orgel
16 Seiten

5.) Are 3005
Verleih uns Frieden gnädiglich
Kleine Partita für Positiv
8 Seiten

6.) Are 3006
O Traurigkeit, o Herzleid
Partita in zehn Sätzen für Orgel
11 Seiten

alle Ausgaben € 6,00


7.) Are 3007
Concerto per Organo
in drei Sätzen
23 Seiten,
wegen des größeren Umfangs € 9,00


8.)ARE 3008
Lothar Graap:
Was mein Gott will, gescheh allzeit
Choralsuite für Orgel
21 Seiten, € 9,00


9.)ARE 3009
Christe, du Schöpfer aller Welt
Partita für Kleinorgel
8 Seiten

10.)ARE 3010
Fantasie II für Kleinorgel
manualiter
7 Seiten

11.)ARE 3011
Komm, Gott Schöpfer,Heiliger Geist
Choralpartita für Kleinorgel
7 Seiten

12.)ARE 3012
Fantasia - (E)S für Orgel
Hommage Albert Schweitzer
11 Seiten

13.)ARE 3013
Ich wollt, dass ich daheime wär
Versetten für Orgel
8 Seiten

Heinrich E. Grimm: Komposition für Orgel solo
Are3100 Hommage   Louis Vierne
Konzertstück für Orgel
17 Seiten
Euro 8,00

Heinrich E. Grimm: Komposition für Orgel und Saxophon Variationen über ein flämisches Lied "Beiaardlied" Melodie nach Peter Benoit für Alt-Saxophon und Orgel Are3101, 14 Seiten Partitur und Saxophonstimme, Euro 8,00
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Geistliche Musik aus Rheinhessen
Alles hat seine Zeit
Musik für Flöten, Vocals, Schlagwerk, Orgel

Aufnahmen: St. Stephan, Mainz und der ehemaligen Zisterzienser-Abtei Otterberg/Pfalz
Texte von: Kohelet, Khalil Gibran, J.v. Eichendorff, Volker Gallé, Hrabanus Maurus
1: Meine Zeit steht in deinen Händen (Elegie) (Zwei Flöten und Orgel)

2: Der du die Zeit in Händen hast (Flöte solo

3: Von der Zeit (Solo-Sopran, zwei Flöten , Orgel und Schlagwerk, Text von Khalil Gibran (aus: "der Prophet"),

4:Die Nacht ist vorgedrungen (Flöte solo)

5: O du stille Zeit (Sopran, Mezzosopran und Alt, Text von J.v. Eichendorff)

6: Das Schwanenboot ( Solo-Sopran, zwei Flöten und Orgel, Text von Volker Gallé)

7: Vater unser im Himmelreich ( Flöte solo)

8: Die Muschel meiner Sehnsucht ( Solo-Sopran, zwei Flöten und Orgel )

9: Nun bitten wir den heiligen Geist (Improvisation Flöte solo)

10: Alles ist vergänglich (Vocals, drei Flöten, Englischhorn, Kirchenglocken, Pauken und Schlagwerk, Text: Kohelet (Prediger 1)

11: Macht hoch die Tür (Flöte solo)

12: Veni creator spiritus (Vocals, Piccolo, Vibraphon, Marimbaphon und Schlagwerk, Text: Hrabanus Maurus zugeschrieben)

13: Die güldne Sonne (Flöte solo)

14: Alles hat seine Zeit (Vocals, drei Flöten, Kirchenglocken, Pauken und Schlagwerk, Text: Kohelet (Prediger 3)

Katalog-Nr.: Are 7014

Preis: 16,90 Euro, im Gegensatz zum (automatischen) Einzug im web-Shop:

ohne Versandkosten im Inland.


Mit dem Flötisten und Komponisten Andreas Stavenhagen und dem Organisten Christian Schmitt-Engelstadt sind zwei unterschiedliche CD-Produktionen entstanden, die den Grundstein zu einer gemeinsamen Arbeit gelegt haben.
Die Kompositionen von Andreas Stavenhagen aus der CD "Da pacem Domine" werden nach und nach als Notenausgaben erscheinen.

"Fingerstreit"- Europäische Orgelmusik des 16. bis 18. Jahrhunderts
Christian Schmitt-Engelstadt an Orgeln von Johann Michael Stumm

Der mittelrheinische Orgelbaustil des 18. Jahrhunderts hat Einflüsse der verschiedensten europäischen Orgellandschaften verarbeitet - Querverbindungen bestehen zum mittel- und süddeutschen Orgelbau sowie zu dem der Niederlanden, England und in mancher Hinsicht auch zum spanischen Stil, wobei besonders stark natürlich der Einfluß aus Frankreich ist - in diesem Maß versucht auch die vorliegende Einspielung einen Dialog des erhaltenen Instrumentariums mit den verschiedenen historischen Musikstilen herzustellen.

Da es kaum nenneswerte "Originalliteratur" für die Stumm'schen Instrumente gibt, lautet die Fragestel-lung bei der Auswahl des Repertoires: Wie wie erklingt französische, englische, oder süddeutsche Orgelmusik verschiedener Epochen sozusagen im "Dialekt" einer mittelrheinischen Barockorgel?

Bei den drei für die CD-Einspielung ausgewählten Orgeln handelt es sich um weitgehend im Original-bestand erhaltene Instrumente von Johann Michael Stumm (1683 - 1747), dem Begründer der bedeuten-den Orgelbauerdynastie aus dem Hunsrück. Der Zufall will es, daß diese drei Orgeln in unmittelbarer räumlicher Nähe bei Alzey aufgestellt sind. Alle drei Instrumente haben ihren authentischen Charakter bewahren können, so zum Beispiel durch die Erhaltung der originalen Prospektregister, der Windladen und eines Großteiles des Pfeifenbestandes und durch behutsame und fachgerechte Restaurierungen. Alle Instrumente haben die originale Stimmtonhöhe und eine historische Temperierung.

Die Armsheimer Orgel, die wohl schönste und prächtigste Barockorgel Rheinhessens, ist darüberhinaus die einzige historische Orgel in der Umgebung, die ein Rückpositiv besitzt. Vier Jahre nach dem Bau dieser Orgel schafften sich die benachbarten Gemeinden Bornheim und Freimersheim einmanualige Dorforgeln aus der Stumm'schen Werkstatt an - so bilden diese drei Orgeln ein Ensemble, dessen Präsenz in unseren Tagen als Glücksfall zu bewerten ist!
Kompositionen von:
André Raison (1650 - 1719) - Francisco Correa de Arauxo (um 1575 - 1654) - Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 - 1621) - Thomas Tomkins (1572 - 1656) - Antonio Valente (+ um 1580) - Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) - Georg Friedrich Kauffmann (1679 - 1735) - John Bull (um 1562 - 1628) - Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788) - Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) - Henry Purcell (1659 - 1695) - Georg Muffat (1653 - 1704) - Franz Joseph Haydn (1732 - 1809)


Da pacem Domine - Musik aus St. Stephan
Andreas Stavenhagen, Flöte
Christian Schmitt-Engelstadt - Orgel
Choir of Modern Art

Die Kirche St. Stephan in Mainz ist weithin bekannt für ihre Chorfenster, die der Künstler Marc Chagall gestaltete. Das Gotteshaus aus dem 14. Jahrhundert besitzt als weiteres eigenständiges Phänomen eine ganz besondere Raumakustik, die sich durch einen sehr langen Nachhall und sensible Reaktion auf Klangfarben und Obertöne auszeichnet.
Die Sammlung "Da pacem Domine" entstand in einem Zeitraum von fünf Jahren im Rahmen verschiedenster Anlässe. Neben musikalischer Arbeit in Gottesdiensten ist besonders die Konzert-Reihe "Jahres-Zeit" zu erwähnen, in der der jahreszeitliche Wechsel in der Verbindung von Text und Musik reflektiert wird.

Andreas Stavenhagen verbindet in seiner Musik liturgische Elemente, die reichen Klangfarben der Flöte und die des Chores mit den Klangeigenschaften des Raumes zu einer homogenen Einheit.
Dabei bedient sich Stavenhagen sehr reduzierter, manchmal fast minimalistischer Stilmittel, die sich den akustischen Gesetzen speziell dieses Raumes unterordnen. Die musikalischen Vorlagen seiner Kompositionen entstammen häufig aus gregorianischen Vorlagen oder modaler Melodik.

Andreas Stavenhagen studierte Flöte bei Fred König (Mainz), Elmar Baumann (Wiesbaden) und Thaddeus Watson (Frankfurt). Dieses Studium sowie das der Chor- und Orchesterleitung beendete er mit dem Diplomabschluß.

Die Arbeit mit dem "Choir of Modern Art" begann Stavenhagen im Jahr 1990 und führte sie mit dem Schwerpunkt der individuellen stimmlichen Betreuung weiter.
Inhalt:
1. Introduktion (Flöte solo)- 2. Kyrie (3stimmiger Frauenchor, Orgel, Flöte)unter Verwendung eines Fragmentes aus der 5. Choralmesse (Alme pater) 3. O Heiland, reiss die Himmel auf (Choral und Variationen für Flöte solo) 4. Gott, heilger Schöpfer aller Stern (Satz für 3-stimmigen Frauenchor) 5. Meerstern, sei gegrüßet (Choral und Variationen für Flöte solo) 6. Vater unser im Himmelreich - (Choral und Variation für Orgel und Flöte) 7. Dona eis Requiem (Flöte solo) 8. Da Pacem Domine (Satz für 3-stimmigen Frauenchor)

 

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Orgelmusik unserer Zeit
Ein weitreichendes Spektrum zeitgenössischer Musik für Orgel wird im Rahmen einer Publikationsreihe erschlossen, die sowohl Notenausgaben als auch Einspielungen ausgewählter Kompositionen vorlegt. Während für die Ausgaben insbesondere Werke jüngsten Datums im Vordergrund stehen, integrieren die CD-Programme ebenso Orgelstücke der vergangenen Jahrzehnte.
Zum einen erschließt sich hierdurch der unmittelbare musikalische Kontext neuester Kompositionen, zum anderen werden repräsentative Werke, die in der Regel noch nicht auf Tonträger verfügbar sind, zugänglich gemacht.
Das Angebot richtet sich an Organisten sowie all jene Hörer und Liebhaber von Orgelmusik, die sich für das spannende Feld der gegenwärtigen kompositorischen Auseinandersetzung mit Tradition und Neuem interessieren. Ein besonderer Akzent des Instrumentes Orgel liegt allerdings in seiner historischen und funktionalen Konnotation, die es immer auch zum Symbol für Kirchliches oder Erhabenes macht. Gerade hiermit gehen Komponisten jedoch ganz unterschiedlich um, so daß sich die Adaption auf der einen und die bewußte Negierung traditioneller Musiksprache auf der anderen Seite als Extreme einer umfassenden Varianzbreite gegenüberstehen. Der Are Musik Verlag will dieser Pluralität der Entwicklungen mit der Werkauswahl Rechnung tragen

CD-Reihe NOTEN-Reihe

Gerd Zacher spielt

Juan Allende-Blin: Echelons (1962 - 1968) John Cage: Varations I for any kind and number of instruments (1958) Klaus Linder: En traduisant Herschkowitz (1993) Josep-Maria Mestre-Quadreny: Sonata para Organo (1959) Francis Miroglio: Gravités (1978) Charles Tournemire: Messe de la Pentecôte (1928) Gerd Zacher: Trio (1961) - Uraufführung

Are 7005 2 CDs € 24,00
Abbing * Bitsch * Brandmüller * Maurer spielen

Jutta Bitsch: Fons aquae salientis (1998) Theo Brandmüller: Monodie for I. - In Memoriam Isang Yun

Les Grottes des Eyzies (1989) Miklós Maros: Complementation (1993) Zsigmond Szathmáry: B-A-C-H "Hommage á…" (1990)

Are 7009 € 18,00
Abbing * Brandmüller * Schmitt spielen Brandmüller

an der Orgel in der Ludwigskirche in Saarbrücken

  1. Innenlicht (1982) Interpret: Theo Brandmüller
  2. Sieben Orgelstücke zur Passionszeit nach Reliefs von Richard Heß (1983) Interpret: Christian Schmitt
  3. Vier Carillons über C-A-G-E (2001) Interpret: Jörg Abbing
Are 7013 € 18,00
Szathmáry spielt Lefebvre * Maiguashca * Michel * Otte * Szathmáry

Wilfried Michel: Labial (1986) Zsigmond Szathmáry: Lacrimoso (2001) Mesias Maiguashca: Nemos Orgel (1971/1990) Hans Otte: "Nachklang"

für Olivier Messiaen (1992/1997) Claude Lefebvre: Der Nachtbote / le facteur de la nuit (1994)

Are 7015 € 18,00
„Formen in der Luft"

Musik des 20. Jahrhunderts für Violine und Orgel Anikó Szathmáry, Violine - Zsigmond Szathmáry, Orgel

Zsigmond Szathmáry: Cadenza con ostinati für Violine und Orgel Reiko MOROHASHI: Aus dem fernen Himmelsrande – für Violine Solo Hans Ulrich Lehmann: Sonata „da Chiesa“ für Violine und Orgel Arthur Vincent Lourié: Formen in der Luft (Formes en l’air) György Ligeti: Etude Nr 1 "Harmonies" Kim Bowman: The Violin

István Lang: Movimento per violino e organo

Are 7017 € 18,00

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NOTENREIHE
Burkhard Egdorf Auf!“ – Partita für Orgel


Notenbeispiel

ARE 5002, 21 Seiten; € 8,00

Burkhard Egdorf „Im Querstand“ – Toccata für Orgel


Notenbeispiel

(1995/1996)

Jutta Bitsch „Fons aquae salientis“ – für Orgel


Notenbeispiel

ARE 5521, 15 Seiten; € 8,00

Oskar Gottlieb Blarr „Lischuatcha kiwiti -Sei willkommen...“ Orgelstück über einen Cantus der Görlitzer Tabulatur


Notenbeispiel

(2000)

Joséf Sári "ma non troppo" für Orgel an Zsigmond Szathmáry


Notenbeispiel

(1998)

ARE 5003, 42 Seiten; € 12,00

Wie klingt Neue Orgelmusik?