Instrumentalmusik


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Musik für Soloinstrumente
Musik für Ensembles
Musik-Bild-Projekte


Musik für Soloinstrumente
Zeitgenössische Klaviermusik

Notenreihe mit Werken, von denen einige bereits bei uns auf der CD MANUELA GOUVEIA spielt Klaviermusik der iberischen Impressionistischen Moderne (ARE 7000) veröffentlicht wurden.

Jetzt sind drei Kompositionen von Philipe Pires erschienen:

Filipe Pires Sonate für Klavier (1953-1954) ARE 0351 28 Seiten

Filipe Pires Stretto für zwei Pianos (1987) ARE 5958 23 Seiten

Filipe Pires Drei Bagatellen (1949-1952) ARE 0352 10 Seiten

Filipe Pires (*1934) begann seine musikalische Laufbahn im Alter von 16 Jahren, als er den ersten Preis der "Juventude Musical Portuguesa" gewann. Am Konservatorium von Lissabon studierte er die Fächer Klavier bei Lúcio Mendes und Komposition bei Artur Santos und Croner de Vasconcelos. Nach Abschluss seines Musikstudiums ging er ins Ausland, wo er in Hannover bei Winfried Wolf Klavier und in Salzburg bei Ernst-Lothar von Knorr Komposition studierte. Zurückgekehrt nach Portugal, widmete er sich der Lehrtätigkeit und übernahm am Konservatorium für Musik in Porto von 1960 bis 1970 den Lehrstuhl für Komposition. Durch ein Stipendium der Gulbenkian-Stiftung konnte er in Paris ein zweijähriges Praktikum für elektronische Musik unter der Leitung von Pierre Schaeffer absolvieren. Darauf war er drei Jahre lang Professor für Komposition und elektroakustische Musik am Staatlichen Konservatorium von Lissabon, mit dessen Leitung er gleichzeitig beauftragt war. Filipe Pires sagt von sich selbst, dass seine "musikalische Sprache, ausgehend von starken tonalen Wurzeln neo-klassischer Prägung, sich allmählich zur Atonalität und den Formen der seriellen und aleatorischen Musik sowie elektroakustischen Techniken bewegt hat." In den siebziger Jahren gehört er zu den Pionieren auf diesem Gebiet in Portugal.


Musik für Cembalo

Allemanden, Couranten, Sarabanden &
Neue Allemanden, Couranten, Sarabanden

Zwei anonyme Sammlungen für Spinett (1672, 1674) übertragen und herausgegeben von

CHRISTIAN MEYER

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte in der Reihe "Musik am Mittelrhein" Band 2

Bestell-Nr.: ARE 5926

42 Notenseiten und 23 Textseiten,

Einleitung in Deutsch und Französisch,

Es handelt sich hierbei um zwei Sammlungen für Spinett, die in der Musikabteilung der Hessischen Landes-und Hochschulbibliothek Darmstadt (Ms. 17 und 18) liegen und deren Ausgabe der vorliegende Band zum Ziel hat.
Die Werke hatten pädagogischen Charakter und werden mit der Lautenmusik in
Verbindung gebracht, die am Darmstädter Hof gepflegt wurde. Man nimmt an, daß diese beiden Sammlungen in Darmstadt selbst, das heißt im Umfeld des Landgrafen Ludwig VI. verfaßt wurden.
Die im Titel angegebenen Jahreszahlen 1672 und 1674 legen die Entstehung der beiden Sammlungen unbestreitbar auf die Zeit der Herrschaft Ludwig VI. fest. Was die Musik betrifft, so ist die Zusammenstellung der beiden Bände in einer Zeit anzusiedeln, in der italienische Vorbilder sowohl die Oper als auch die Kirchenmusik bestimmen. Wenngleich der Darmstädter Hof auf diese Weise den italienischen Einflüssen besonders offen gegenübersteht, so macht sich doch im Lauf der 60er Jahre des 17. Jahrhunderts unter der Herrschaft Ludwig VI. eine gewisse Vorliebe für französische Musik bemerkbar. Die beiden Faszikel aus Darmstadt gehören zu den wenigen Sammlungen von Klaviermusik, die explizit auf die Quelle der Lautenmusik hinweisen. Die vorliegende Ausgabe erscheint mit Genehmigung der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt

Preis: Euro 28


Musik für Kinder
Tilman Sillescu
Kinder-TV Hits für Gitarre
Hurrah, hurrah, der Pumuckl ist da
Paulchen Panther (Wer hat an der Uhr gedreht?)
Hey, Pippi Langstrumpf
Die schnellste Maus von Mexico (Speedy Gonzales)
Eine Insel mit zwei Bergen (Lummerlandlied)
Hey. hey, Wicky (Wicky und die starken Männer)
Schüler- und Lehrerstimme, Akkordsymbole,
alternative Begleitmuster und Texte zum Mitsingen
Inclusive Begleit-CD

ARE 5095

ISBN 700075-09-5


Musik für Ensembles

ALEXANDER BENDITSKIY
HEBRÄISCHE RHAPSODIE

für 2 Klarinetten, Violine und Klavier
Partitur und Einzelstimmen, 20 Seiten
Bestell-Nr.: Are 5959, € 12,00

Der seit dem Jahr 2000 in Rostock lebende Pianist und Komponist Alexander Benditskiy wurde 1932 in Moskau geboren. Nach seinem Klavierstudium am Konservatorium in Nischnij Nowgorod hatte er dort eine Professur für Klavier und Kammermusik inne. Sein vielfältiges kompositorisches OEuvre umfasst neben Kammer- und Vokalmusik auch große symphonische Werke. Von seinen zahlreichen Klavier-, Violin- und Flötensonaten erfreute sich das Klavierstück Tiroler Rondo besonderer Beliebtheit. Zudem schrieb Alexander Benditskiy 12 Variationen über das deutsche Volkslied „Leise rieselt der Schnee“ für Geige und Klavier sowie Romanzen nach Texten von Shakespeare, Goethe, Puschkin, Achmatowa, Brodski und Kibirow. Benditskiy setzte sich intensiv mit der Musik Dmitri Schostakowitschs auseinander: Er fertigte eine Bearbeitung der 5. Symphonie für Klavier an und erstellte - noch vor dem Erscheinen der Violinsonate Schostakowitschs - eine Version des dritten Streichquartetts für Geige und Klavier, die die Zustimmung des Komponisten fand.
Die Hebräische Rhapsodie, die mit großem Erfolg in Deutschland, Russland und in den USA aufgeführt wurde, entstand 1993. Der Komponist verarbeitet hier unter anderem Motive aus bekannten jüdischen Volksliedern; sie entstammen einer auf Forschungsarbeiten des ukrainischen Musikwissenschaftlers Mosche Beregowski (1892-1961) basierenden Sammlung Jüdische[r] instrumentale[r] Volksmusik (Moskau: Sowjetischer Komponist, 1987).


"Friedrich Lux, Streichquartett d-Moll op. 58

Aus der Reihe "Musik vom Mittelrhein"
Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft
für mittelrheinische Musikgeschichte
und von Wolfgang Birtel

Friedrich Lux gehörte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den profiliertesten Musikerpersönlichkeiten des südwestdeutschen Raumes. Lux wurde 1820 im thüringischen Ruhla als Sohn eines Lehrers und Organisten geboren. Ersten Musikunterricht erhielt er durch den Vater, später durch den angesehenen Komponisten und Musiktheoretiker Friedrich Schneider in Dessau. Im Sommer 1841 erhielt Lux die Stelle eines Musikdirektors am Dessauer Hoftheater, die er bis 1851 innehatte. Lux folgte 1851 einem Ruf als Kapellmeister an das Mainzer Stadttheater. Höhepunkt seiner musikalischen Karriere wurde das Jahr 1864, als er zum Musikdirektor der „Mainzer Liedertafel”, der nächst der Oper angesehensten Musikinstitution der Stadt, berufen wurde. Ein fortschreitendes Augenleiden zwang ihn 1891, sein Dirigetenamt niederzulegen. Nahezu völlig erblindet, verstarb er 1895 in Mainz.

Im fast alle Gattungen umfassenden kompositorischen Schaffen von Friedrich Lux bildet die Kammermusik eine zwar zahlenmäßig kleine, künstlerisch aber beeindruckende Gruppe, die, ungeachtet einer Reihe vom Komponisten selbst vorgenommener Bearbeitungen anderer Werke, aus einem großen Klaviertrio in cis-Moll (ohne op.) sowie den Streichquartetten op. 58 (d-Moll), op. 87 (C-Dur) und op. 95 (g-Moll) besteht. Unter diesen ist das d-Moll-Quartett, das 1877 anläßlich einer Preisausschreibens des Florentiner Streichquartetts von Jean Becker entstand, besonders hervorzuheben. Zurecht erhielt es von den prominenten Juroren Johannes Brahms und Robert Volkmann den ersten Preis, den es allerdings mit einem Streichquartett von Bernhard Scholz (op. 46) und einem Klavierquartett von August Bungert (op. 18) teilen mußte. Das Florentiner Quartett war es auch, das sich in der Folgezeit unermüdlich für das Luxsche Werk einsetzte und so zu seiner Verbreitung wesentlich beitrug.

Lux' groß angelegtes Quartett gehört sicherlich zu jenen Beispielen der spätromantischen Epoche, die trotz deutlicher Einflüsse von Beethoven und Schubert eine bemerkenswerte Eigenständigkeit aufweisen.

Die hier vorgelegte Partiturausgabe des Quartetts beruht auf dem 1882 erschienen Erstdruck des Stimmensatzes aus der Edition Peters, Leipzig (Pl.-Nr. 5962). Die autographe Partitur ist verschollen."


Musik-Bild-Projekt
Das multimediale Konzertereignis

NEW YORK MANHATTAN ZEITENWENDE
Klangspuren einer Metropole
Zyklus für Countertenor, 2 Trompeten
und Tonband op. 1


Der Musiker und Komponist Peter Knodt und der Mainzer Künstler Guido Ludes
sind unterwegs in Manhattan. Sie sammeln Klänge, Geräusche und Bilder. Es entsteht:


NEW YORK MANHATTAN -- ZEITENWENDE
Klangspuren einer Metropole

Kompositionen für Trompeten und Countertenor von Peter Knodt,
Bilder von Guido Ludes und die akustische Kulisse Manhattans,
life inszeniert von Peter Knodt und aufgeführt durch das Ensemble:

Trumpet meets Voice
Ralph Mangelsdorff, Countertenor
Markus Schwind und Peter Knodt, Trompeten
sowie Christine Doempke, Tanz (New York)

Das multimediale Konzertereignis
Klangspuren einer Metropole
transportiert die faszinierende Vielschichtigkeit Manhattans in den Konzertraum.
Komponierte und improvisierte Musik, Geräuschcollagen, Bilder, Bildprojektionen,
choreografische Szenen und akustische Momente des New Yorker Alltagsleben schaffen
eine räumlich erfahrbare Klangwelt.
Die Künstler, nicht gebunden an einen bestimmten Standort, laden das Publikum ein,
den eigenen Seh-, Hör-, und Standpunkt zu finden.